{"id":9,"date":"2017-10-07T14:46:13","date_gmt":"2017-10-07T12:46:13","guid":{"rendered":"https:\/\/estate-pipe.eu\/blog\/?p=9"},"modified":"2018-05-15T22:36:07","modified_gmt":"2018-05-15T20:36:07","slug":"pfeife-rauchen-fuer-anfaenger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/estate-pipe.eu\/blog\/pfeife-rauchen-fuer-anfaenger\/","title":{"rendered":"Pfeife rauchen f\u00fcr Anf\u00e4nger"},"content":{"rendered":"<pre><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-43\" src=\"https:\/\/estate-pipe.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Pfeife-auf-Tabak-neu-klein.gif\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"150\" \/><\/pre>\n<h2>Anf\u00e4nger beim Pfeife rauchen?<\/h2>\n<p>Wenn Sie hier her gefunden haben, haben Sie entweder gerade Ihre erste Pfeife erworben, oder Sie interessieren sich f\u00fcr das Pfeife rauchen.<\/p>\n<p>Die folgenden Zeilen sollen Ihnen Informationen \u00fcber das Hobby Pfeife rauchen geben und Sie bei Ihren ersten Schritten begleiten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Aus welchem Material bestehen Pfeifen?<\/strong><\/h2>\n<p>Sie werden sich fragen, was f\u00fcr Pfeifen es denn \u00fcberhaupt gibt. Aus welchem Material sind Pfeifen?<\/p>\n<p>Nun, an erster Stelle steht nat\u00fcrlich die Bruyere Pfeife. Bruyere ist das Wurzelholz der Baumheide (Erica Arborea), die bevorzugt im Mittelmeerraum w\u00e4chst. Durch die besonders dichte Holzstruktur und damit au\u00dfergew\u00f6hnliche H\u00e4rte ist dieses Holz geradezu pr\u00e4destiniert daf\u00fcr, zu einer sch\u00f6nen Pfeife zu werden.<\/p>\n<p>Als zweites erw\u00e4hnenswert ist die Meerschaumpfeife. Meerschaum ist ein Mineral, das haupts\u00e4chlich in bestimmten Regionen der T\u00fcrkei gefunden wird. Meerschaumpfeifen schmecken neutraler als Bruyereholz Pfeifen, weil das Material im Unterschied zu Holz keine Aromastoffe an den Rauch abgibt. Zudem nimmt der Meerschaum sehr gut Feuchtigkeit auf und erm\u00f6glicht dadurch ein sch\u00f6nes trockenes rauchen.<\/p>\n<p>Und es werden auch Pfeifen aus anderen Holzarten wie z.b. Olivenholz, Mooreiche ( Morta )verkauft die eine sehr sch\u00f6ne Maserung aufweisen k\u00f6nnen und auch gut geeignet sind zum Pfeife rauchen.<\/p>\n<h2><strong>Welche Pfeifenform?<\/strong><\/h2>\n<p>Aller Anfang ist schwer, und beim Pfeifenraucher steht am Anfang nat\u00fcrlich die Auswahl einer passenden (Bruyere) Pfeife.<\/p>\n<p>Um zu entscheiden was denn die richtige Pfeife ist, gibt es eine ganze einfache Regel: Die Pfeife sollte Ihnen gefallen. Bevorzugen Sie eine klassische, gerade \u201cLondon\u201c Form oder soll es doch lieber eine \u201cBent \u201c (also eine gebogene Pfeife) sein? M\u00f6gen sie lieber glatte oder sandgestrahlte Pfeifen? Wie gesagt, die Entscheidung liegt ganz allein bei Ihnen.<\/p>\n<p>Um Sie bei Ihrer Auswahl aber nicht ganz allein dastehen zu lassen, geben wir Ihnen doch noch einen Tipp mit auf den Weg: Die Wandung (also der Holzrand der den Brennraum umschlie\u00dft) sollte bei Ihrer ersten Pfeife nicht zu d\u00fcnn sein. Gerade in den Anf\u00e4ngen raucht man eine Pfeife gerne mal zu hei\u00df. Hier ist es vorteilhafter wenn man am Anfang eine etwas dickwandigere Pfeife benutzt bis man das richtige (Nicht zu hei\u00df rauchen der Pfeife) erlernt hat .<\/p>\n<h2><strong>Welchen Tabak?<\/strong><\/h2>\n<p>Das wichtigste nach der Wahl der Pfeife ist nat\u00fcrlich die Auswahl des Tabaks. Grunds\u00e4tzlich werden beim Pfeifentabak zwei Richtungen unterschieden. Die D\u00e4nischen Tabake, deren Hauptbestandteile milde Tabake wie Virginia oder Black Cavendish sind, diese Tabake werden oft auch mit Vanille oder Fruchtaromen versehen, was ihnen einen angenehm s\u00fc\u00dfen Duft verleiht.<\/p>\n<p>Die Englischen Tabake bestehen meistens aus Virginia- und W\u00fcrztabaken wie z.B. Latakia oder Burley. Diese Tabake werden in der Regel naturrein angeboten und haben ein sehr kr\u00e4ftiges, rauchiges Aroma.<\/p>\n<p>Bei der Auswahl des Tabaks sollten Sie auch bedenken dass ein Pfeifentabak selten genauso schmeckt wie er riecht. Die Aromen, die Sie beim \u201cProbeschnuppern\u201c im Tabaktopf aufnehmen, entfalten sich sp\u00e4ter am st\u00e4rksten in der Raumluft. Sie selbst werden bei den meisten Sorten den Tabak selbst etwas st\u00e4rker herausschmecken.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Anfang eignet sich also am besten ein milder d\u00e4nischer Tabak der je nach pers\u00f6nlichem Geschmack aromatisiert oder neutral ausfallen kann.<\/p>\n<h2><strong>Pfeife mit Filter oder ohne Filter ?<\/strong><\/h2>\n<p>Tja, das ist ein Thema \u00fcber das gestritten wird seit der erste Pfeifenfilter erfunden wurde. Jetzt stellt sich f\u00fcr Sie nat\u00fcrlich die Frage, ob es besser ist mit oder ohne Filter zu rauchen.<\/p>\n<p>Die Entscheidung liegt, wie so oft, wieder bei Ihnen. Beim Rauchen mit Filter reduziert sich zwar das leichte Kribbeln des Rauches auf der Zunge, das Sie vor allem am Anfang sp\u00fcren werden, zum anderen h\u00e4lt der Filter aber auch einen gro\u00dfen Teil der Aromen des Pfeifentabaks zur\u00fcck. Au\u00dferdem nimmt der Filter auch \u00fcbersch\u00fcssige Feuchtigkeit im Pfeifenholm auf.<\/p>\n<p>Wenn Sie dagegen ohne Filter rauchen haben Sie den vollen Tabakgenuss, und der \u201cZug\u201c l\u00e4sst sich leichter kontrollieren. So sorgen Sie daf\u00fcr, das Ihre Pfeife nicht zu hei\u00df wird.<\/p>\n<h2><strong>Zubeh\u00f6r f\u00fcr Pfeifenraucher<\/strong><\/h2>\n<p>Kommen wir jetzt zum notwendigen Zubeh\u00f6r. Absolut unverzichtbar sind ein Pfeifenstopfer (Sie wollen sich ja nicht die Finger verbrennen) und Pfeifenreiniger, um die Pfeife nach dem Rauchen wieder zu s\u00e4ubern.<\/p>\n<p>Es gibt nat\u00fcrlich noch eine ganze Menge weitere Artikel die das Pfeiferauchen einfacher und angenehmer machen sollen. Zum Beispiel ein Pfeifenfeuerzeug, bei dem die Flamme zur Seite statt nach oben entweicht und so das anz\u00fcnden enorm erleichtert.<\/p>\n<h2><strong>Wie stopfe ich die Pfeife richtig?<\/strong><\/h2>\n<p>Als erstes m\u00fcssen Sie Ihre Pfeife mit Tabak f\u00fcllen. Dazu nehmen Sie einfach etwas Tabak und lassen ihn in den Pfeifenkopf fallen.<\/p>\n<p>Wichtig ist jetzt, das der Tabak noch nicht mit dem Finger festgedr\u00fcckt wird sondern dass Sie den Pfeifenkopf weiter mit Tabak anf\u00fcllen. Wenn der Kopf voll ist dr\u00fccken Sie den Tabak einfach mit noch mehr Tabak nach unten. So verhindert man, dass die Pfeife zu fest gestopft wird und dann schlecht \u201czieht\u201c.<\/p>\n<h2><strong>Wie z\u00fcnde ich die Pfeife richtig an?<\/strong><\/h2>\n<p>So, jetzt geht\u2019s aber endlich richtig los. Halten Sie das Feuerzeug \u00fcber den Tabak und ziehen die Flamme in den Tabak hinein (jetzt werden Sie auch merken, warum ein Pfeifenfeuerzeug so praktisch ist). Dabei lassen Sie das Feuerzeug leicht kreisen um die gesamte Fl\u00e4che gleichm\u00e4\u00dfig zu entz\u00fcnden. Zuerst wird sich die oberste Tabakschicht aufkr\u00e4useln. Also nehmen Sie den Stopfer und dr\u00fccken diesen Tabak wieder leicht nach unten (Wirklich nur leicht).<\/p>\n<p>Wenn Sie jetzt w\u00e4hrend dem Nachstopfen nicht ganz leicht am Mundst\u00fcck gezogen haben, ist ihre Pfeife wieder ausgegangen. Also z\u00fcnden Sie das ganze noch mal an !<\/p>\n<p>Gerade diesen Vorgang werden Sie am Anfang oft wiederholen m\u00fcssen. Erst nach einigen Tagen werden Sie ein Gef\u00fchl f\u00fcr das richtige Verh\u00e4ltnis aus Ziehen und Nachstopfen haben. Aber auch hier gilt: \u00dcbung macht den Meister.<\/p>\n<h2>Tipps zum Einrauchen<\/h2>\n<p>Da Sie ja h\u00f6chstwahrscheinlich gerade Ihre erste Pfeife in den H\u00e4nden halten, hier noch ein Tipp zum Einrauchen:<\/p>\n<p>Damit eine Pfeife m\u00f6glichst lange erhalten bleibt ist es wichtig, dass sich zwischen Holzwandung und Tabak eine Kohleschicht bildet, um das Holz vor allzu gro\u00dfer Hitze zu sch\u00fctzen. Die klassische Methode des Einrauchens besteht darin, \u00fcber einen Zeitraum von ca. 8 Pfeifenf\u00fcllungen die Tabakmenge im Kopf immer weiter zu erh\u00f6hen, wobei man mit 1\/3 F\u00fcllung beginnt. Da die meisten heutzutage erh\u00e4ltlichen Pfeifen aber schon \u00fcber eine d\u00fcnne Schicht \u201cEinrauchpaste\u201c verf\u00fcgen, ist dieser Vorgang nicht mehr ganz so aufwendig, aber etwas Vorsicht sollte man trotzdem walten lassen. Es ist vor allem am Anfang wichtig, dass Sie Ihre Pfeife nicht zu hei\u00df und auch nicht zu hektisch rauchen. Ein gutes Messinstrument f\u00fcr die Temperatur der Pfeife ist dabei Ihre Hand. Wenn die Pfeife so hei\u00df wird, dass der Kopf unangenehm zu halten ist sollten Sie dem Holz eine kleine Pause g\u00f6nnen. Die Pfeife kann problemlos 15 Minuten ausk\u00fchlen und danach wieder angez\u00fcndet werden. Dem Rauchgenuss tut das keinen Abbruch.<\/p>\n<h2><strong>Rauchen und Nachstopfen<\/strong><\/h2>\n<p>Auch w\u00e4hrend dem Rauchen werden Sie Ihre Pfeife hin und wieder Nachstopfen m\u00fcssen. Bei einer Pfeife die zu hei\u00df geraucht wird, brennt der Rauch auf der Zunge. Durch das Nachstopfen komprimieren Sie den Inhalt des Kopfes und die Pfeife l\u00e4sst sich wieder angenehm weiterrauchen.<\/p>\n<p>Je nach Tabaksorte entsteht beim Rauchen auch mehr oder weniger Feuchtigkeit (Kondensat) im Pfeifenkopf. Wenn sie mit Filter rauchen, nimmt dieser normalerweise die Feuchtigkeit auf. Beim Rauchen ohne Filter f\u00fchren Sie einfach kurz einen Pfeifenreiniger in den Rauchkanal ein.<\/p>\n<h2>\u00a0<strong>Entleeren, S\u00e4ubern und Pflegen<\/strong><\/h2>\n<p>Wenn Sie Ihre Pfeife zu Ende geraucht haben, also wenn der Tabak fast vollst\u00e4ndig abgebrannt ist, muss die Pfeife noch ausger\u00e4umt und ges\u00e4ubert werden.<\/p>\n<p>Es schadet nie, einen kleinen Rest Tabak im Kopf nicht zu rauchen.<\/p>\n<p>Jetzt r\u00fchren Sie mit dem Dorn Ihres Pfeifenstopfers mehrmals die Asche und den restlichen Tabak, die sich noch im Pfeifenkopf befinden, herum. Die Asche saugt dabei eventuell noch vorhandene Feuchtigkeit auf. Danach sch\u00fctteln Sie die Pfeife \u00fcber dem Aschenbecher aus. Vermeiden Sie dabei, den Kopf auf harte Oberfl\u00e4chen zu schlagen um Macken und Kratzer zu vermeiden.<\/p>\n<p>Nachdem Sie die Pfeife ausgeklopft haben, sollte sie mindestens noch 30 Minuten ruhen damit sie vollst\u00e4ndig abk\u00fchlen kann, erst dann nehmen Sie das Mundst\u00fcck aus dem Holm. Denn wenn die Pfeife noch warm ist, kann entweder der Holm brechen, oder das Mundst\u00fcck dehnt sich beim Erkalten so stark aus, das es nachher nicht mehr in den Holm passt.<\/p>\n<p>Dann f\u00fchren Sie einen Reiniger mehrmals durch das Mundst\u00fcck und einen zweiten mehrmals durch den Holm der Pfeife. Sollten Sie einen Filter benutzt haben, so werfen Sie diesen bitte weg.<\/p>\n<p>Diesen Reinigungsvorgang sollten Sie nach jedem Pfeife rauchen durchf\u00fchren. Hilfreich ist es auch zus\u00e4tzlich ein Haushaltspapier zu verwenden. Hierzu nehmen sie sich ein Blatt Haushaltspapier und rollen ein Ende so zusammen, so das man es in den Pfeifenholm so wie die Filterkammer des Mundst\u00fccks einbringt und dann dreht so das man Kondensatreste entfernen kann.<\/p>\n<p>Herzlichen Gl\u00fcckwunsch !<\/p>\n<p>Die ersten H\u00fcrden haben Sie genommen. Noch ein bisschen \u00dcbung hier und da und aus Ihnen wird schon bald ein genussvoller Pfeifenraucher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anf\u00e4nger beim Pfeife rauchen? Wenn Sie hier her gefunden haben, haben Sie entweder gerade Ihre erste Pfeife erworben, oder Sie interessieren sich f\u00fcr das Pfeife rauchen. 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